CDU-Brilon fordert Rückkehr zur Eigenheimzulage

Die CDU-Brilon hat bei den Überlegungen im Rahmen des Konjunkturprogramms angeregt, die vor zwei Jahren abgeschaffte Eigenheimzulage wieder einzuführen. Die Eigenheimzulage hat es damals erst vielen Familien ermöglicht zu bauen oder ein Haus zu kaufen. Seit dem Wegfall der Eigenheimzulage sind in den meisten Kommunen die Bauanträge dramatisch zurück gegangen. Sorge bereitet der Briloner CDU die leerstehenden Häuser in der Kernstadt und in den Dörfern. Hier wird es in den nächsten Jahren eine dramatische Entwicklung geben, wenn nicht gegengesteuert wird, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Patrick Sensburg und der Stadtverbandsvorsitzende Wolfgang Diekmann in der letzten CDU-Vorstandsitzung. Sehr oft wird ein lang leerstehendes altes Haus in einem Ort zu einem "Schandfleck" und schadet dem gesamten Ortsbild. Einen Denkanstoß hat die CDU schon heute für die nächsten Haushaltsberatungen:
Vielleicht könnte man über ein kommunales Förderprogramm nachdenken für die, die ein solches altes, "heruntergekommenes" Haus kaufen. Dieses wäre zwar nur ein "Tropfen auf dem heißen Stein", aber dieses Geld könnte ein kleiner Anreiz sein, für Sanierungsmaßnahmen und Energiesparmaßnahmen. Da es sich hierbei nicht nur um ein Briloner Problem handelt, sollte auch das Land NRW und der Bund über Fördermöglichkeiten nachdenken. Die CDU legt aber auch in Zukunft weiterhin Wert auf die Ausweisung von Bauplätzen in den Dörfern, wenn der Bedarf vorhanden ist. Mit den finanziellen Mitteln aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung sollte, so wie es die CDU-Ratsfraktion bereits Ende vergangenen Jahres angeregt hat, ein Großteil in die Briloner Schulen investiert werden. Insgesamt erhält die Stadt Brilon aus dem Konjunkturprogramm für die Bereiche Bildung und Infrastruktur 2,878 Mio. €.

CDU-Fraktionsvorsitzende Patrick Sensburg und der Vorsitzende der CDU in Brilon, Wolfgang Diekmann

 

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