Lärmschutzwand am neuen Netto Markt - Schnelle Reaktion von Anwohnern und CDU zeigt Wirkung

2010_23_LrmschutzwandIm Juli sorgte die Errichtung der Lärmschutzwand am neuen Netto Markt für große Aufregung bei den Anwohnern des Briloner Eselkamps.

Eine bis zu 5,80 m hohe Wand sollte sie vor den alltäglichen Geräuschen des neuen Supermarkts schützen, tatsächlich erinnerte das Lärmschutzungetüm aber vielmehr an eine Gefängnismauer. Nachbar und CDU-Ratsmitglied Jürgen Kürmann kritisierte, dass sich „die Lärmschutzwand überhaupt nicht in die angrenzende Wohnbebauung einfügt und daher zu einer optischen Belästigung der Anwohner führt." Kürmann suchte das Gespräch mit den unmittelbar betroffenen Bürgern und die CDU-Ratsfraktion besichtigte die Lärmschutzwand bei einem Ortstermin.

In der Sitzung des Ausschusses für Planen und Bauen wurde die Verwaltung seitens der CDU-Ratsfraktion dringend aufgefordert kurzfristig eine Bauberatung durchzuführen, um im Gespräch mit dem Bauherrn das möglichste für die Anwohner heraus zu holen und die optischen Beeinträchtigungen zu minimieren. Die Verwaltung suchte das Gespräch mit den Investoren und nur wenige Tage später wurden die Stützpfeiler der Lärmschutzwand um 2,00 m gekürzt. Die Investoren wollen nun zusammen mit den Anwohnern das weitere Vorgehen besprechen.

Hintergrund: Pressemitteilung vom 15. Juli 2010 2010_24_Lrmschutzwand


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