24.000 Fahrzeuge täglich: Junge Union fordert B7n sofort

Bau der B7n war Thema auf der Kreisversammlung

2011_01_JU_B7n_AltenbuerenDie Junge Union Hochsauerland hat sich auf ihrer Kreisversammlung am Samstag für den Bau der B7n  von Bestwig-Nuttlar  nach Brilon ausgesprochen. Die Delegierten stimmten am Wochenende einstimmig einem von der der Jungen Union Brilon gestellten Antrag zu. Die JU fordert darin die Landesregierung auf, sich für die Einstufung der B7n als vordringlich im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen einzusetzen. Im Antrag mit dem Titel „24.000 Fahrzeuge täglich: B7neu sofort!“ stellt die Junge Union die besondere Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und die Lebensqualität der Anwohner heraus. 

Unterstützung für ihren Antrag bekamen die Briloner bei der Kreisversammlung auch vom heimischen Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg. Dieser betonte die Bedeutung des für den HSK zentralen Infrastrukturprojekts A46/B7n: "Der Bund steht auch aufgrund der überregionalen Bedeutung klar zur Einstufung im vordringlichen Bedarf. Die Landesregierung in Düsseldorf muss jetzt zeigen, ob sie Wirtschaft verhindern will, oder ob sie zu den Versprechungen in unserer Region steht".

In ihrem Antrag argumentieren die Briloner, dass Stop-and-Go-Verkehr höhere Emissionen verursacht, als fließender Verkehr. Daher diene der Bau der B7n auch dem Umweltschutz und der nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität der Anwohner. „Die Altenbürener haben wiederholt gezeigt, dass sie die Straße wollen. Wir erwarten jetzt von der Landesregierung, dass sie sich für einen schnellen Baubeginn ohne politisch motivierte Verzögerungen einsetzt“, erklärt der Briloner JU-Vorsitzende Thomas Becker.

Die JU Hochsauerland wird den Antrag an die Landesregierung übermitteln und wünscht sich einen schnellen Beginn des Planfeststellungsverfahrens. Den kompletten Antrag findet man im Internet unter www.ju-brilon.de.

 

Foto: Mitglieder der JU Brilon aktualisieren das B7n-Schild in Altenbüren, aus 18.000 Fahrzeugen werden 24.000. Mit auf dem Foto Patrick Sensburg MdB, stellv. Bürgermeister Wolfgang Diekmann und Ortsvorsteher Heinz Meyer

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