Neue Asphaltschicht spart Steuergeld

Junge Union hinterfragt Fahrbahnerneuerung an der Möhnestraße

2011_04_21_MhnestraeFür viel Gesprächsstoff sorgten in den vergangenen Tagen die Asphaltarbeiten an der Möhnestraße in Brilon. War die Deckenerneuerung zum jetzigen Zeitpunkt wirklich notwendig? Aufgrund zahlreicher Anfragen interessierter Brilonerinnen und Briloner wandte sich die Junge Union an die Stadtwerke. In einem Telefonat informierten die Briloner Stadtwerke über den Hintergrund der Asphaltarbeiten.

In den vergangenen Jahren hatten sich Risse in der Deckschicht der Straße gebildet, durch die Wasser und Tausalz in den Belag eindrangen. Die Erneuerung der 4 cm dicken Verschleißschicht war nach Auskunft der Stadtwerke dringend erforderlich, da die Schäden ansonsten auf tiefere Straßenschichten übergegriffen hätten. Eine Komplettsanierung in den nächsten Jahren, die sehr viel mehr Steuermittel verschlungen hätte, konnte so vermieden werden.

Die Junge Union begrüßt die vorausschauenden Straßenarbeiten im Bereich der Möhnestraße. Allerdings sollte die Stadt Brilon ihre Informationspolitik in Zukunft verbessern. JU-Vorstandsmitglied Jan Hilkenbach: „Angesichts der angespannten Haushaltslage muss die Stadtverwaltung Investitionen erklären. Sanierungen von scheinbar unbeschädigten Straßen stoßen auf Unverständnis, wenn die Gründe nicht erläutert werden. Schon eine Mitteilung in der örtlichen Presse kann Missverständnisse vermeiden.“

Die Junge Union Brilon unterstützt die Forderung der CDU-Ratsfraktion nach einem Straßensanierungskonzept. Notwendige Sanierungsarbeiten dürfen nicht in den späten Herbstmonaten durchgeführt werden, da die Ergebnisse nach Meinung aller Experten nicht nachhaltig sind. Ein Sanierungskonzept für das insgesamt ca. 520 Kilometer umfassende städtische Straßennetz kann dazu beitragen, die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel optimal einzusetzen.

 

Bildbeschreibung: Farbahnmarkierungsarbeiten an der Möhnestraße

 

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