Energieversorgung möglichst in der Region sicherstellen

MdL Hubert Kleff informierte sich in Brilon über Windnutzung

2011_07_22_Kleff_Windkraft_klAuf Einladung des Bundesverbandes Windenergie RV Südwestfalen informierte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Hubert Kleff über die Chancen der Windnutzung in und für die Region. Kleff  besichtigte mit dem stellv. Bundesvorsitzenden Thomas Hachmann die Windenergieanlagen auf der Briloner Hochfläche. Überrascht war Kleff von dem „Innenleben“ und den Dimensionen dieser neuen 2-Megawatt-Anlagen sowie wie leise sie mit nur 20 Rotordrehungen in der Minute die Energie aus dem Wind gewinnen.

Auf der Briloner Hochfläche drehen sich seit 1994 mittlerweile 32 Windenergieanlagen, die ihren Strom über ein betriebseigenes 110.000 Volt Umspannwerk in das Hochspannungsnetz der RWE einleiten. Thomas Hachmann macht am Beispiel der Stadt Olsberg mit ihren ca.16.000 Einwohnern deutlich, dass der Bedarf an Haushaltsstrom mit nur 4 Windkraftanlagen sichergestellt werden kann. Darüber hinaus könnten mit weiteren Anlagen auch ein Teil des Industriestroms geliefert werden. Derzeit werden in Nordrhein-Westfalen nur 3 % des Strombedarfes aus Windkraft gedeckt.

Wir können nicht gegen Windkraft sein, wenn wir auf der anderen Seite die Atomkraftwerke abschalten wollen, so der CDU-Landtagsabgeordnete. Die Ausweisung von Vorranggebieten muss sowohl die mögliche Windausbeute als auch den Schutz der Bevölkerung vor Beeinträchtigungen und Fragen des Landschaftsbildes berücksichtigen. Windparks auf Vorrangflächen sollten den Vorzug vor einzelnen Anlagen auf Bergrücken haben. Hubert Kleff abschließend: Wir sollten alles unternehmen um den Energiebedarf in der Region, auch z.B. auch mit Holz und Wasserkraft, sicherzustellen, damit wir möglichst unabhängig sind und auf Überlandleitungen verzichten können. Der Bundesverband Windenergie will durch Vorträge und Windparkbesichtigungen Informationsarbeit leisten.

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