In einem Gespräch mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) konnte unser Ratsmitglied und Ortsvorsteher Wolfgang Diekmann (Gudenhagen-Petersborn) wichtige Themen für Brilon ansprechen: die Zukunft des Briloner Krankenhauses und den dringenden Bedarf an Hospiz-Plätzen im Altkreis Brilon.
Stärkung des Briloner Krankenhauses
Die Krankenhausplanung des Landes NRW sieht eine klare Stärkung des Briloner Krankenhauses vor. Besonders hervorzuheben ist das eindeutige Bekenntnis zur Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Allein die Geburtshilfe erhält in diesem Jahr rund 330.000 Euro zusätzliche Förderung.
Minister Karl-Josef Laumann machte deutlich, dass das Krankenhaus in Brilon auch langfristig Bestand hat und weiter ausgebaut werden kann.
Fehlende Hospiz-Plätze im Altkreis Brilon
Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Schaffung von Hospiz-Plätzen in der Region. Der gesamte Altkreis Brilon mit über 80.000 Einwohnern verfügt bislang über keinen einzigen Hospiz-Platz. Schwerstkranke Menschen müssen daher auf Einrichtungen in Arnsberg, Soest oder Paderborn ausweichen – diese sind jedoch oftmals bereits ausgelastet.
Wir werden uns weiterhin intensiv für die Einrichtung von Hospiz-Plätzen einsetzen. Dazu sollen in Kürze weitere Gespräche geführt werden.