Nach erheblichen Verzögerungen geht die Tagesklinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Brilon im Mai in Betrieb. Dann werden die ersten Patienten erwartet. Im Juli soll dann die offizielle Eröffnung stattfinden.
Unser Briloner CDU-Kreistagsmitglied Wolfgang Diekmann, einer der damaligen Initiatoren und Vertreter des Hochsauerlandkreises in den Gremien des LWL, sieht in diesem Angebot vor Ort eine Stärkung des Gesundheitsstandortes Brilon, vor allem für die betroffenen Menschen. Diekmann, der auch Vorsitzender des LWL-Gesundheits- und Krankenhausausschusses ist, sieht dieses Angebot als ersten Schritt, der zweite sollte das vollstationäre Behandlungsangebot werden, so seine schon vorgetragene Forderung für die Zukunft.
Eine Tagesklinik ist eine teilstationäre Einrichtung. Psychisch erkrankte Menschen, die keine Rund-um-die-Uhr-Behandlung benötigen, bei denen eine ambulante Versorgung jedoch nicht ausreicht, finden hier tagsüber von Montag bis Freitag die passende Versorgung. Am Abend und am Wochenende kehren sie in ihr gewohntes Umfeld zurück. Soziale Bindungen bleiben erhalten und der Wiedereinstieg in den Alltag nach der Therapie wird erleichtert.
Die Institutsambulanz ist eine erste Anlaufstelle für Menschen, die unter psychischen Krankheitssymptomen leiden oder den Ausbruch einer Erkrankung befürchten. Hier werden Erstgespräche geführt, Diagnosen gestellt, die passenden Therapien geplant und alle Formen ambulanter psychiatrischer Behandlung durchgeführt. Institutsambulanzen arbeiten eng mit der angeschlossenen Klinik, mit den Hausärzten, niedergelassenen Psychiatern sowie allen maßgeblichen Institutionen der psychosozialen Netzwerke der Region zusammen.
Text/Foto: LWL-CDU