Vor rund 35 Jahren wurde das Unternehmen Egger in Brilon angesiedelt – ein Schritt, der damals alles andere als unumstritten war. Massive Proteste aus Teilen der Bürgerschaft sowie politische Widerstände begleiteten die Entscheidung. Heute jedoch gilt die Ansiedlung als eine der wichtigsten wirtschaftlichen Weichenstellungen in der Stadtgeschichte: Mit rund 1.300 Mitarbeitenden ist Egger mittlerweile der größte Arbeitgeber vor Ort.
Nach Ansicht unserer CDU ist diese Entwicklung eng mit einer Persönlichkeit verbunden: dem damaligen Stadtdirektor Eberhard Schüle. Unser Ratsmitglied Wolfgang Diekmann: „Mit seiner Standfestigkeit und Weitsicht war er der große Motor dieser Unternehmensansiedlung in Brilon“, betonte er kürzlich in der Sitzung des städtischen Strukturausschusses.
Diekmann, der bereits damals als junges Ratsmitglied an der Entscheidung beteiligt war, erinnerte daran, wie prägend die großflächige Ausweisung des Gewerbegebiets gewesen sei. „Von dieser Entscheidung hat die Stadt über Jahrzehnte hinweg profitiert – und tut es bis heute. Zahlreiche weitere Unternehmen haben sich in der Folge hier angesiedelt.“
Vor diesem Hintergrund erneuern wir die Forderung, die bereits vor über 15 Jahren formuliert worden war: Eine Straße oder ein markanter Ort in Brilon solle nach dem inzwischen verstorbenen Eberhard Schüle benannt werden, um dessen Verdienste dauerhaft zu würdigen.
Auch unser CDU-Stadtverband unterstützt dieses Anliegen ausdrücklich.
„Eberhard Schüle hinterließ mit seinem Engagement und seiner Entschlossenheit ein Erbe der wirtschaftlichen Stärke unserer Stadt von dem wir und auch künftige Generationen profitieren werden. Eine sichtbare Ehrung im Stadtbild ist daher nicht nur angemessen, sondern auch ein wichtiges und gebotenes Zeichen der Anerkennung für vorausschauendes kommunalpolitisches Handeln“, so unser Stadtverbandsvorsitzender, Niklas Frigger.
Foto: Symbolbild, generiert mit ChatGPT.